Friedens- und Konfliktarbeit (berufsbegleitende Weiterbildung) 2027

Kursgruppe zur Friedens- und Konfliktarbeit
© Pro Peace / Gerry Fotografie

Informationen zur Weiterbildung

Zeitraum
-
Seminar-Typ
Berufsbegleitend
Seminar-Sprache
Deutsch
Kosten (steuerbefreit)
3000.00€
Es ist keine Anmeldung möglich

Was? Berufsbegleitende Weiterbildung für Friedens- und Konfliktarbeit

Wann? 11. Februar bis 27. November 2027

Wie? Unser blended-learning-Format beinhaltet 6 Präsenzseminare, die Lernphasen dazwischen finden online auf unserer Lernplattform statt.

Wo? Online und in der Jugendakademie Walberberg, einem Tagungshaus zwischen Köln und Bonn

Wieviel? 3.000 € Teilnahmebeitrag (zzgl. Anreise und Übernachtung)

Wer? Eine feste Gruppe von Teilnehmenden mit verschiedensten beruflichen Hintergründen und Erfahrungen

Bewerbungszeitraum: 15. September bis 22. November 2026

Ablauf der Weiterbildung

Unsere berufsbegleitende Weiterbildung im Blended-Learning-Format verbindet Selbstlernphasen mit Präsenzseminaren. In den Selbstlernphasen werden Sie online auf unserer E-Learning-Plattform an die Themen herangeführt. Der wöchentliche Lernaufwand während der Selbstlernphasen beträgt ca. zehn Stunden, die Sie sich weitgehend frei einteilen können. In dieser Zeit gibt es Gruppenarbeiten, für die Sie sich zur Bearbeitung der Aufgaben via E-Mail, Videokonferenz und/oder Telefon mit anderen Teilnehmenden koordinieren.

Inhalte und Methoden

Die Weiterbildung baut auf bereits vorhandenen praktischen Erfahrungen und Vorkenntnissen der Teilnehmenden auf und lädt zu einer Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung ein. Theorie und Praxis werden dabei miteinander verbunden. Es wird ein umfassendes Methodenspektrum in den Bereichen Konfliktanalyse, Konfliktbearbeitung und Friedensarbeit vorgestellt und eingeübt. Im Rahmen einer Gruppenarbeit mit Praxisbezug wenden Sie das Gelernte kontinuierlich an, indem Sie einen real existierenden gesellschaftlichen Konflikt analysieren und Optionen für eine (fiktive) Intervention entwickeln. Die Beschäftigung mit Ansätzen aus der Friedens- und Konfliktforschung und der Sozialpsychologie ermöglicht ein kritisches Hinterfragen gesellschaftlicher Zustände und gängiger Formen der Konfliktbearbeitung. Die Reflexion des eigenen Erlebens und Verhaltens in Konfliktsituationen sowie der Gruppenprozesse sind integrale Bestandteile der Weiterbildung.

Die Weiterbildung bereitet Sie gezielt auf eine Tätigkeit als Friedensfachkraft im Zivilen Friedensdienst vor. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie unser Zertifikat Friedens- und Konfliktarbeit und werden Teil unseres Alumni-Netzwerks.

Unsere Alumni erzählen

Wie sieht die Weiterbildung in der Praxis aus? Was nehmen die Teilnehmenden daraus mit? Und wohin führt ihr Weg danach?

In unseren Alumni-Interviews erzählen ehemalige Teilnehmende von ihren persönlichen Erfahrungen, besonderen Momenten und davon, wie sie das Gelernte heute in ihrer Arbeit einsetzen.

Sie möchten noch mehr erfahren?
Weitere Einblicke in die Weiterbildung bietet unser Artikel Frieden lernen in turbulenten Zeiten“.

Präsenzseminare

Die Präsenzseminare finden in der Jugendakademie Walberberg, einem Tagungshaus zwischen Köln und Bonn statt. Die Verpflegung während der Seminare (Mittagessen und Kaffeepausen) ist in der Teilnahmegebühr enthalten. Während der Seminare haben Sie die Möglichkeit, ein Zimmer im Tagungshaus zu buchen (nicht in der Teilnahmegebühr enthalten), natürlich können Sie sich auch privat eine Unterkunft organisieren.

Die Präsenzseminare beginnen donnerstags (bzw. mittwochs) um 10:00 Uhr und enden samstags um 16:00 Uhr. Das letzte Seminar endet samstags um 18:00 Uhr. Bitte planen Sie Ihre An- und Abreise immer so, dass Sie von Anfang bis Ende der Veranstaltung anwesend sein können.

Seminartermine der Weiterbildung 2027

  • Do. 11. - Sa 13. Februar
  • Do. 8. - Sa. 10. April
  • Mi. 2. - Sa. 5. Juni
  • Do. 5. - Sa. 7. August
  • Mi. 6. - Sa. 9. Oktober
  • Do. 25. - Sa. 27. November

Die Veranstaltungshinweise mit detaillierteren Informationen zu den Kursinhalten finden Sie hier.

Teilnahmevoraussetzungen

  • mehrjährige Berufserfahrung (unabhängig der bisherigen Spezialisierung - wir freuen uns über Quereinsteiger*innen!)
  • Erfahrungen im interkulturellen Bereich im In- oder Ausland
  • Bereitschaft zur Reflexion eigener Vorannahmen und Verhaltenstendenzen
  • Offenheit für Gruppen- und Lernprozesse
  • Zugang zu einem PC mit Internetzugang
  • sehr gute Deutschkenntnisse, Englisch lesen und verstehen

Hinweise zu den Sprachkenntnissen:

Wir begrüßen es sehr, wenn sich auch Menschen bewerben, deren erste Sprache eine andere als Deutsch ist und versuchen, in der Kursgestaltung auf Sprachbarrieren Rücksicht zu nehmen.

  • Um an der Weiterbildung teilzunehmen, ist es nicht notwendig, perfekt Deutsch zu sprechen. Texte und Arbeitsmaterialien im E-Learning sind allerdings größtenteils in deutscher Sprache.
  • Der mit 10 Std. pro Woche angegebene Arbeitsaufwand in den Online-Phasen ist erfahrungsgemäß für Nicht-Muttersprachler*innen deutlich höher.
  • Die Bearbeitung schriftlicher Aufgaben ist auch auf Englisch möglich.
Online Infoveranstaltungen BK 2027
© Pro Peace


Bewerbungsverfahren

Bewerbungen für die Weiterbildung 2027 nehmen wir vom 15. September bis 22. November 2026 an. In diesem Zeitraum ist auch unser gesichertes Bewerbungsformular freigeschaltet. Zum gegenseitigen Kennenlernen führen wir mit allen Bewerber*innen, die die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen, Gespräche (online). Natürlich können Sie dabei auch die Fragen stellen, die Sie noch zur Weiterbildung haben. Die Kennenlerngespräche finden zwischen dem 1. und 8. Dezember 2026 statt. Mit einer Zusage oder einer Absage unsererseits können Sie bis Mitte Dezember 2026 rechnen. Wenn auch der/die Teilnehmende zusagt, wird im Anschluss ein Teilnahmevertrag geschlossen.

Weitere Informationen zu unseren Stornierungsbedingungen finden Sie in unseren Allgemeinen Nutzungsbedienungen (ANB). Schauen Sie bei weiteren Fragen gerne in unsere FAQs.

Der Teilnahmebeitrag wird per Rechnung in drei Raten a 1000,- € bezahlt. Eventuell anfallende Bank- oder Überweisungsgebühren sind selbst zu tragen.